CSS Variablen
CSS Variablen
Lernziele
- Custom Properties definieren und verwenden
- Designwerte zentral pflegen
- Dark Mode mit Variablen vorbereiten
Erklärung
CSS-Variablen heißen Custom Properties. Sie werden mit --name definiert und mit var(--name) verwendet. Häufig liegen globale Werte in :root.
Für Dark Mode können dieselben Variablennamen andere Werte bekommen. Komponenten müssen dann nicht umgeschrieben werden.
Beispiele
:root {
--color-bg: #ffffff;
--color-text: #111827;
--space-3: 0.75rem;
}
[data-theme="dark"] {
--color-bg: #111827;
--color-text: #f9fafb;
}
body {
background: var(--color-bg);
color: var(--color-text);
}
Die Komponente verwendet Namen, nicht konkrete Farben.
.card {
padding: var(--space-3);
border: 1px solid color-mix(in srgb, var(--color-text), transparent 80%);
}
Variablen können auch in modernen CSS-Funktionen eingesetzt werden.
Typische Fehler
- Variablen für einmalige Werte anlegen.
- Unverständliche Namen wie
--blue-thingverwenden. - Dark Mode nur über einzelne Sonderregeln statt über Systemwerte bauen.
Best Practices
- Benenne Variablen nach Zweck oder Skala.
- Halte Farb-, Spacing- und Radiuswerte konsistent.
- Teste Komponenten mit beiden Themes.
Kleine Übung
Baue ein kleines Theme mit Hintergrund, Text, Primärfarbe und drei Abstandswerten. Schalte per Attribut auf Dark Mode um.
Zusammenfassung
CSS sollte Gestaltung systematisch lösen: klare Selektoren, wiederkehrende Werte, responsive Layouts und verständliche Zustände. Gute Stylesheets bleiben auch bei wachsenden Seiten wartbar.
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Zuletzt aktualisiert: 7. Juni 2026