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CSS Selektoren

Elemente, Klassen, IDs, Kombinatoren, Attribute, Pseudoklassen und Spezifität.

CSS Selektoren

Elemente, Klassen, IDs, Kombinatoren, Attribute, Pseudoklassen und Spezifität. Diese Seite ist als Lernunterlage, Nachschlagewerk und Prüfungsvorbereitung für die CAP-Ausbildung gedacht.

Lernziele

  • wichtige Selektortypen einsetzen
  • Spezifität verständlich erklären
  • zu starke Selektoren vermeiden

Erklärung

Selektoren bestimmen, welche Elemente eine Regel betrifft. Elementselektoren sind breit, Klassen sind flexibel, IDs sind sehr spezifisch. Kombinatoren wie Nachfahren- oder Kindselektoren beschreiben Beziehungen.

Spezifität entscheidet mit, welche Regel gewinnt. Inline-Styles sind stärker als IDs, IDs stärker als Klassen, Klassen stärker als Elemente. Trotzdem ist hohe Spezifität selten ein Qualitätsziel.

Beispiele

article p {
  line-height: 1.6;
}

.card > h2 {
  margin-top: 0;
}

input[required] {
  border-color: #2563eb;
}

a:hover {
  text-decoration: underline;
}

Diese Beispiele zeigen Nachfahren, direkte Kinder, Attributselektoren und Pseudoklassen.

.button::after {
  content: "";
}

Pseudo-Elemente erzeugen gestaltbare Teile eines Elements.

Typische Fehler

  • IDs für Styling in großen Projekten verwenden.
  • Selektoren zu tief verschachteln, etwa .page .main .card ul li a.
  • !important einsetzen, um Spezifitätsprobleme zu überdecken.

Best Practices

  • Bevorzuge Klassen für Komponenten und Zustände.
  • Halte Selektoren kurz und vorhersehbar.
  • Nutze Pseudoklassen für Zustände wie :hover, :focus-visible oder :disabled.

Kleine Übung

Schreibe Selektoren für alle Pflichtfelder, jeden zweiten Listeneintrag, Links beim Hover und Überschriften direkt in Karten.

Zusammenfassung

CSS sollte Gestaltung systematisch lösen: klare Selektoren, wiederkehrende Werte, responsive Layouts und verständliche Zustände. Gute Stylesheets bleiben auch bei wachsenden Seiten wartbar.

Weiterführende Seiten

Zuletzt aktualisiert: 7. Juni 2026